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Strom Lexikon Buchstabe E



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Im Strom und Energie Lexikon werden für Sie beim Buchstaben E Begriffe wie Eigenerzeugung bis Ex-post-Regulierung erklärt

Eigenerzeugung
Bezeichnung für die Stromerzeugung in eigenen Anlagen. Davon ausgenommen sind Notstromaggregate und die Stromerzeugung auf Schiffen und Flugzeugen. Gemeint ist die Erzeugung elektrischer Energie durch Blockheizkraftwerke (BHKW), Windkraft und Photovoltaikanlagen. So wird häufig ein Teil des gesamten Energiebedarfs gedeckt und dient meist dem eigenen, privaten Bedarf. Der Erzeuger gilt als Versorger, wenn er seine Energie an Dritter verkauft.Einspeisevergütung
Für die Einspeisung regenerativ erzeugter Energie (Solar, Windkraft, etc.) in das allgemeine Stromnetz, wird ein bestimmter Betrag pro Kilowattstunde (z.B. 50,5 Cent) vergütet

Elektron
Grundlage der Elektrizität sind negativ geladene Teilchen, genannt Elektronen. Bewegen sich Elektronen fließt elektrischer Strom.

Elektrosmog
Die elektromagnetische Strahlung bei einer Vielzahl elektrischer Anlagen (von Hochspannungsleitungen bis Fernsehsender) in die Umwelt, wird Elektrosmog genannt. Die starke Zunahme der verschiedenen Mobilfunknetze haben über Jahrzehnte den Strahlungspegel kontinuierlich erhöht. Gesundheitliche Folgen, wie Kopfschmerz, Depressionen oder Krebs sind aber gegenwärtig nicht sicher erwiesen. Experten kamen zu unterschiedlichen Resultaten, schädliche Effekte sind aber grundsätzlich nicht auszuschließen. Elektrosmog ist nur im Bereich nicht ionisierender Strahlung auffällig und verändert die elektrische Ladung von Körpermolekühlen nicht. Allerdings sollten die aktuellen Grenzwerte in Deutschland so festgelegt sein, dass nach heutigem Wissensstand jede Gefahr einer schädlichen Auswirkung vermieden wird. Schädliche Auswirkungen elektromagnetischer Felder, werden in intensiven epidemiologischen und experimentellen Studien erforscht. Die Weltgesundheitsorganisation erwartet von den großen internationalen Analysen neue Erkenntnisse. Noch in diesem Jahr werden erste Ergebnisse veröffentlicht.

Emission
Aussenden oder Ausstrahlen von Strahlung oder Teilchen. Besonders Schadstoffe, wie zum Beispiel Radioaktivität, Staub und auch Lärm sind als Luftschadstoffe bekannt.

Emissionshandel
(engl. Emission Trading – (ET)) Alle beteiligten Industriestaaten haben sich 1997 auf einer Konferenz in Kyoto/Japan (Kyoto-Protokoll) verpflichtet, ihren klimaschädlichen Ausstoß von Gasen – wie zum Beispiel CO2 – in einem Zeitraum von 4 Jahren (2008-2012) – im Vergleich zu 1990 – um 5 % zusenken. Durch die Möglichkeit zum Handel mit den eigenen Treibhausgas-Emissionen, sollen reale Ziele im Bereich des Umweltschutzes verwirklicht werden. Speziell erstellte Zertifikate ermöglichen den Handel zwischen den Ländern. Der Handel mit Zertifikaten von Treibhausgas-Emissionen bewirkt in einigen Ländern eine stärkere Absenkung als vorgeschrieben und ermöglicht es, die Differenz an andere Länder und Unternehmen mit hohem Ausstoß zu verkaufen. Länder und Unternehmen mit hohen Treibhausgas-Emissionen erreichen durch den Zukauf der Zertifikate einen Ausgleich. Die Europäische Union will ihre Emissionen von 2008 bis 2012 im Vergleich zum Jahresniveau 1990 um 8 % zu senken. Deutschland verspricht die Absenkung der Treibhausgas Emissionen für den besagten Zeitraum sogar um 21 %. Der Emissionshandel soll Motivationsschub für die Wirtschaft sein, ihren Ausstoß an klimaschädlichen CO2 Abgasen selbstkontrolliert und kostengünstig zu reduzieren.

Endlagerung
Der Begriff Endlagerung wird hauptsächlich für die Einlagerung radioaktiver Abfälle aus der Kernenergienutzung verwendet. Da diese Abfälle sich weder schnell auflösen noch direkt beseitigt werden können, aber wegen der radioaktiven Strahlung des Plutoniums sehr gefährlich und hochgiftig für Lebewesen sind, muss die Endlagerung mit größter Sorgfalt und hohen Sicherheitsvorschriften vorgenommen werden. Die Gefahr, dass über längere Zeit größere Mengen radioaktiver Substanzen in die Biosphäre gelangen, muss unter allen Umständen verhindert werden. Richtwert für die vorgeschriebene Grenzwertbelastung, ist die höhere aber natürliche Strahlung in Gebieten mit Uranerzvorkommen. Die Aufteilung in hochaktive und mittelaktive Abfälle wird vor der Endlagerung festgelegt. Hochaktive Stoffe werden in Glasblöcke eingeschmolzen und in Edelstahlbehälter gepackt. Mittelaktive Abfälle kommen in Spezialfässer. Gegenwärtig werden die Abfallbehälter in mehrere hundert Meter tiefe und geologisch stabile Gesteinsformationen eingelagert. Eine alternative Möglichkeit zur herkömmlichen Endlagerung wäre die Kernumwandlung der radioaktiven Abfälle in weniger gefährliche oder stabile Isotope. Doch der technologische Vorgang, nahe der Biosphäre würde das Gefahrenrisiko unkalkulierbar erhöhen. Außerdem erfordert diese Technologie hohe Energiekosten. Das in Deutschland praktizierte Entsorgungskonzept bestimmt, dass radioaktive Abfälle in tiefe, geologisch geeignete Gesteinsformationen endgelagert werden. Ob alle Abfälle in einem Endlager oder getrennt nach Wärmeentwickelnde oder nur schwach Wärmeentwickelnde eingelagert werden sollen ist in den Fachgremien umstritten. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Endlagerung wurden im Rahmen des zweiten Atomprogramms der Bundesregierung schon in den Jahren 1963 bis 1967 vorgenommen. Danach wurden direkt konkrete Schritte zur Nutzung eine Endlagerung als Beseitigung der radioaktiven Abfälle eingeleitet. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Endlagerung wurden im Salzbergwerk Asse durchgeführt. Hier wurden in den Jahren 1967 bis 1978 im Rahmen der Versuchs- und Demonstrationsprogramme radioaktive Abfälle eingelagert.

Energie
Energie nennt man die in einem System oder Körper gespeicherte Kraft zur Möglichkeit Wärme abzugeben oder Arbeit zu verrichten. Licht, Wärme und Elektrizität sind Formen der Energie.

Energieeffizienz
Energieeffizienz ist die Maßeinheit zur Beschreibung des Anteils der Endenergie an die eingesetzte Primärenergie. Wenn mit geringem Energieaufwand hoher Nutzen erreicht wird, ist das Energieeffizienz. (siehe auch Wirkungsgrad Für Energiedienstleistung ist zwangsläufig Energie notwendig (z.B. heizen einer Wohnung im Winter) Für dieselbe Energieleistung, kann aber unterschiedlicher Energieaufwand genutzt werden. Die Energieeffizienz ist hoch, wenn es gelingt den Energieverlust bei der Gewinnung, Umwandlung sowie Verteilung und Nutzung gering zu halten. Die Koppelung von Elektrizitätserzeugung und Wärme in Kraftwerken erhöht deren Wirkungsgrad und erreicht so Energieeffizienz. Der Energieverbraucher kann über Energiesparlampen und optimierte Wärmedämmung seinen Beitrag zur Energieeffizienz leisten.

Energiekosten
Durch Energieerzeugung und Verteilung entstehen Kosten.

Energiemix
(auch Strommix) Wenn ein Land unterschiedliche Energiequellen kombiniert und zur Energieversorgung nutzt nennt man das den Energiemix. Zur Verringerung der Umweltbelastung wird auch Wind- und Sonnenenergie zur Stromerzeugung mit anderen Energieerzeugungsprojekten kombiniert und als Energiemix eingespeist. In Deutschland basiert der Hauptanteil der Stromversorgung aus Kraftwerken mit fossilem Brennstoff sowie Wasser- und Kernkraftwerken. Erneuerbare Energieerzeugung durch Wind- und Solarzellen haben bisher nur einen Anteil von 12 %. Zukünftig soll aber der Anteil regenerativer Stromerzeugung bis 2020 auf mindesten 20 % und im Primärenergieverbrauch um 10 % gesteigert werden. Durch zielgerichtete, langfristige Maßnahmen, kann die Energiepolitik auf einen positiven Energiemix hinwirken. Um realistische Annahmen für die Verfügbarkeit und Festlegung zukünftiger Technologien im geforderten Ausmaß einzuplanen, muss auch die finanzielle Belastung der Volkswirtschaft gründlich abgewogen werden.

Energiesparlampe
Durch Energiesparlampen können etwa 80 % an Stromkosten gegenüber der herkömmlichen Glühlampe eingespart werden. Eine Energiesparlampe kann also bis zu fünf herkömmliche Glühlampen in Bezug auf die Stromkosten ersetzen. Nicht nur um Stromkosten zu senken, sondern auch um etwas für den Klimaschutz zu tun, kann das Umrüsten auf eine Energiesparlampe sehr sinnvoll sein. Diese Lampen sind mit sehr modernen Vorschaltgeräten und einer Vorheizfunktion ausgestattet. Auch wenn eine Energiesparlampe häufig ein- und ausgeschaltet wird, beträgt die Lebensdauer mehrere tausend Stunden. Beim Einschalten von Energiesparlampen wird bei einer Zeit von etwa 0,1 bis 0,9 Sekunden eine Leistung von bis zu 50 Watt benötigt. Das Vorwärmen der Elektroden sowie das Zünden verursacht ebenfalls keinen wesentlichen Mehrverbrauch an Strom. Die Strahlung, die von den Vorschaltgeräten ausgeht, beträgt nicht mehr als die von anderen im Haushalt befindlichen Geräten. Da Energiesparlampen geringe Spuren von Quecksilber enthalten, dürfen diese auf keinen Fall mit dem Hausmüll entsorgt werden. Energiesparlampen gelten daher als Sondermüll.

Energiesteuergesetz
Die Energiesteuerrichtlinie der Europäischen Union aus dem Jahre 2003 gab den Mitgliedsstaaten eine Überarbeitung der Besteuerung von Energieerzeugnissen und elektrischem Strom vor. Die Umsetzung dieser Richtlinie in nationales Recht machte eine grundlegende Neugestaltung des Mineralölsteuerrechts notwendig. Am 01.08.2006 trat das neue Energiesteuergesetz in Kraft. Es löste das bisherige Mineralölsteuergesetz in vollem Umfang ab. Das Energiesteuergesetz regelt neben der Besteuerung von Mineralöl auch die Besteuerung von Kohle, tierischen und pflanzlichen Ölen und Fetten sowie die Besteuerung von Alkohol und Biokraftstoffen als Heiz- oder Kraftstoff in Deutschland. Die Energiesteuer ist als Verbrauchsteuer eine indirekte Steuer. Zuständig für die Erhebung der Energiesteuer sind die Hauptzollämter. Diese haben auch die Steueraufsicht. Die Einnahmen aus der Mineralölsteuer fließen dem Bundeshaushalt zu.

Engpassleistung
Höchstleistung, die ein Elektrizitätswerk unter normalen Bedingungen liefert.

Entry-Exit-Modell
Das Entry-Exit-Modell ist ein Abrechnungssystem zur Vergütung von Energietransportleistungen. Damit die erworbene Energie vor Ort zur Verfügung gestellt werden kann, ist die Nutzung von unternehmensfremden Energienetzen notwendig. Nach dem Entry-Exit-Modell soll die Durchleitung abrechnungstechnisch vereinfacht und vereinheitlicht werden. Der Gaslieferant speist an einem beliebigen Ort Gas ein (=Entry) und muss dafür eine Einspeisgebühr zahlen. Zu einem späteren Zeitpunkt kann das Gas an einem ebenfalls beliebigen Ort entnommen werden (=Exit), wo der Energielieferant eine Entnahmegebühr zu zahlen hat. Der Transportweg für die Berechnung der Kosten unerheblich.

Erdgas
Erdgas bildete sich vor mehreren Millionen Jahren aus abgestorbener Biomasse. Es ist ein brennbares, fossiles Naturgas, das meist mit Erdöl in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. In erster Linie besteht Erdgas aus Methan (ca. 85%). Wegen der geringen Schwefeldioxid- und Kohlenstoffdioxid-Emissionen ist das Erdgas bei seiner Verbrennung der umweltfreundlichste fossile Brennstoff.

Erdöl
Erdöl ist ein in der Erdkruste eingelagertes fossiles, hauptsächlich aus Kohlenwasserstoffen bestehendes, komplexes Stoffgemisch. Erdöl ist der derzeit wichtigste Rohstoff zur Erzeugung von Treibstoffen und für die chemische Industrie.

Erdwärme
Die Erdwärme, auch Geothermie genannt, ist die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie zählt zu den regenerativen Energien und kann sowohl direkt genutzt, etwa zum Heizen und Kühlen, als auch zur Erzeugung von elektrischem Strom verwendet werden. Erdwärme stammt teilweise von der Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung sowie zum anderen aus radioaktiven Zerfallsprozessen, die in der Erdkruste seit Millionen von Jahren kontinuierlich Wärme erzeugt haben und dies auch heute noch tun. Erdwärme ist eine erneuerbare Energie, genauso wie Wind-, Solar- oder Bioenergie. Einen besonderen Beitrag zu ihrer Nutzung leisten hierbei Länder, die über Hochenthalpielagerstätten verfügen. Einen großen Anteil von Erdwärme an der Gesamtenergieversorgung besitzt bspw. Island. In Verbindung mit Wärmepumpen wird Erdwärme in der Regel zum Heizen und Kühlen eingesetzt. Die Stromerzeugung aus Erdwärme ist traditionell in Ländern vorzufinden, die über Hochenthalpielagerstätten verfügen, in denen Temperaturen von mehreren hundert Grad in vergleichsweise geringen Tiefen angetroffen werden. Die geothermische Stromerzeugung in Deutschland steckt noch in den Kinderschuhen. Erst wenige Kraftwerke erzeugen hiermit Strom, aber auch nur in geringen Mengen. Allerdings ist in den nächsten Jahren mit einem deutlichen Anstieg von geothermisch erzeugter Energie zu rechnen. Mit den Vorräten, die im oberen Bereich der Erdkruste vorhanden sind, könnte theoretisch der derzeitig weltweite Energiebedarf für über 100.000 Jahre gedeckt werden. Die eigentliche Erdwärmeenergie ist kostenlos. Die Wirtschaftlichkeit einer Erdwärmenutzung wird vor allem durch die Investitions- und Unterhaltungskosten für die Kraftwerksanlagen bestimmt.

Erneuerbare Energien
Sonne, Wasser, Wind, Erdwärme und Biomasse sind erneuerbare, umweltfreundliche Energiealternativen zu fossilen Brennstoffen und Kernkraft.

Erneuerbare-Energien-Gesetz
Das derzeit gültige Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) trat am 01.08.2004 in Kraft. Es regelt den Ausbau von Energieversorgungsanlagen, die aus sich erneuernden (regenerativen) Quellen gespeist werden. Das EEG regelt zudem die Abnahme und die Vergütung des ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen gewonnenen Stroms durch die Versorgungsunternehmen, welche die Netze für die allgemeine Stromversorgung betreiben (Netzbetreiber). Das EEG dient vorrangig dem Klimaschutz und es gehört zu einer ganzen Reihe gesetzlicher Maßnahmen, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, wie bspw. Erdöl, Erdgas oder Kohle, und auch von Energieimporten aus dem Raum außerhalb der Europäischen Union verringert werden soll. Gefördert wird die Erzeugung von Strom aus: Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Erdwärme und Biomasse. Grundgedanke ist, dass den Betreibern der zu fördernden Anlagen über einen bestimmten Zeitraum ein fester Vergütungssatz für den erzeugten Strom gewährt wird. Entstandene Mehrkosten (Differenz von Vergütungssatz und Marktpreis des Stroms) werden unter den Energieversorgungsunternehmen gleichmäßig aufgeteilt und in die Kalkulation des Endverbraucherpreises eingerechnet.

Erweiterbare Energien
Erweiterbare Energien sind in ihrer Verfügbarkeit nicht limitiert, wie es bei erschöpfbaren Energieträgern (Erdöl, Gas oder Kohle) der Fall ist. Sie stammen aus regenerative Energiquellen wie Wasser, Wind, Sonne, Erdwärme, Biomasse.

EURATOM
EURATOM (Europäische Atomgemeinschaft) strebt die gegenseitige Kontrolle der Atomindustrie und die friedliche Nutzung von Kernenergie an.

EVU
Ein EVU (Energieversorgungsunternehmen) erzeugt entweder elektrische Energie und verteilt diese über das öffentliche Stromnetz oder es betreibt die Versorgung mit Erdgas oder Wärme.

Ex-ante-Regulierung
Die Umsetzung der Ex-ante-Regulierung obliegt der Regulierungsbehörde. Den Rahmen gibt der Gesetzgeber vor. Der Staat greift ein, um den Sektor der Netzindustrien lenken und die Notwendigkeit von einheitlichen Wettbewerbsbedingungen und klaren Zuständigkeiten regeln zu können.

Ex-post-Regulierung
Netzunternehmen entscheiden selbstständig. Die Regulierungen werden hinterher noch von einer Behörde kontrolliert, in der Regel vom Kartellamt. Es erfolgt die nachträgliche Kontrolle, ob die in der Ex-ante-Regulierung festgelegten Bedingungen eingehalten wurden.

Exajoules
Joule ist eine internationale Maßeinheit zur Messung von Energie. 1 Exajoule (= 277,8 Milliarden kWh) entspricht 1 Trillion Joule.

Exit-Modell
Unter dem Exit-Modell versteht man ein Abrechnungssystem zur Vergütung von Energietransportleistungen. Der deutsche Strommarkt stützt sich auch auf ein Exit- Modell. Jeder Stromanbieter kann kostenlos seinen Strom in das allgemeine Stromnetz einspeisen. Gebühren fallen erst bei der Stromentnahme (= Exit) an und müssen dann an den jeweiligen Netzbetreiber gezahlt werden.